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Gemeinderat, 15. Sitzung vom 16.06.2026, Wörtliches Protokoll  -  Seite 82 von 112

 

Punkt zwei: Alle Empfehlungen, die durch den Rechnungshof aufgekommen sind, wurden aufgegriffen und umgesetzt. (GR Michael Stumpf, BA: Deswegen war es doch ein Saustall!)

 

Punkt drei: Sie reden von einer Zeit, da waren Sie noch nicht einmal hier im Haus politisch aktiv. Das, was wir heute erleben, ist das, was ich vorhin erzählt habe. Der Wiener Bildungsserver hat sich über all die Jahre, seit er existiert, immer wieder weiterentwickelt und immer wieder darauf geachtet und geschaut, wie muss ich mich neu erfinden, um in der Digitalisierung den Pädagoginnen und Pädagogen unserer Stadt die Unterstützung zu geben, die sie brauchen. Ich sage es noch einmal, jahrelang habe ich hier in Bildungseinrichtungen nicht nur gearbeitet, sondern auch unterstützt. Meine Mutter ist selber Lehrerin, ich komme aus einem Bildungshaushalt. Ich weiß ungefähr, was notwendig ist, wenn es darum geht, wie rasant diese Welt sich entwickelt und was Kinder und Jugendliche benötigen.

 

Und das, was der Wiener Bildungsserver hervorragend hinbekommt, über Jahrzehnte, in den unterschiedlichen Vorsitzführungen und bei den unterschiedlichen GeschäftsführerInnen, ist, auf diese rasanten Entwicklungen in unserer Gesellschaft einzugehen. Ich sage es jetzt noch einmal, die PädagogInnen, die dort arbeiten, machen hervorragende Arbeit. In Wahrheit kann jeder Verein glücklich sein, dass PädagogInnen im Vereinswesen unterstützen wollen. Wir wissen, wie der Arbeitsmarkt angespannt ist, auch im Bildungsbereich. Ich möchte mich bei allen Beteiligten bedanken, denn ihre Arbeit ist diejenige, die die MA 10, die MA 56, KIWI, Nikolausstiftung, Kinderfreunde, Kindergärten, alle Bildungseinrichtungen dieser Stadt nutzen können, um in dieser rasanten Digitalisierung weiterzukommen.

 

Ich weiß nicht, ob Sie von ChatGPT oder von sonst wo Ihre Unkenrufe herhaben, es ist peinlich für Ihre politische Teilhabe in diesem Haus. Und ich freue mich, wenn der Verein 735 000 EUR als Unterstützung bekommt. Die gehen eins zu eins ins pädagogische Personal, eins zu eins an unsere Schulen, eins zu eins an unsere Kindergärten. - Dafür sage ich: Danke für die Zustimmung. (Beifall bei SPÖ, NEOS und GRÜNE.)

 

Vorsitzender GR Armin Blind: Zu Wort ist dazu niemand mehr gemeldet. Die Debatte ist geschlossen, die Berichterstatterin verzichtet auf das Schlusswort.

 

17.31.22Wir kommen daher nun zur Abstimmung über die Postnummer 12. Ich bitte jene Damen und Herren des Gemeinderates, die der Postnummer 12 ihre Zustimmung erteilen wollen, um ein Zeichen. - Das ist die ÖVP, GRÜNEN, SPÖ und NEOS gegen die Stimmen der FPÖ, mehrheitlich angenommen.

 

17.31.41Es gelangt nunmehr die Postnummer 13 der Tagesordnung zur Verhandlung, sie betrifft eine Förderung an die Impact Hub Education gGmbH.

 

Ich bitte die Berichterstatterin, GRin Vasold, die Verhandlung einzuleiten.

 

17.31.53

Berichterstatterin GRin Mag. Stefanie Vasold: Ich bitte um Zustimmung.

 

Vorsitzender GR Armin Blind: Zu Wort gemeldet ist GRin Bakos. - Frau Kollegin, Ihre Redezeit ist eingestellt, Sie sind am Wort.

 

17.32.08

GRin Mag. Dolores Bakos, BA (NEOS)|: Sehr geehrter Herr Vorsitzender, werte KollegInnen, werte ZuseherInnen!

 

Ich möchte jetzt über einen zentralen Baustein der Wiener Bildungslandschaft sprechen, nämlich ganz konkret über das Wiener Bildungsversprechen. Das Wiener Bildungsversprechen ist ein Versprechen, nämlich Schulen, denen ganz besondere Herausforderungen entgegenstehen, ganz besonders in ihrer standortspezifischen Entwicklung zu begleiten. Dieses Programm, das sich über zwei Jahre zieht, ist freiwillig. Es basiert darauf, dass jede einzelne Schule, die hier mitmacht, aktiv in die Gestaltung eingebunden wird. Das Bildungsversprechen nimmt Schulentwicklung ganzheitlich und auch nachhaltig in den Blick und soll PädagogInnen, Schulleitungen insbesondere, hier ermöglichen, sich noch stärker auf die Entwicklung von SchülerInnen, der Schule als Ganzes, auf das Lernklima, auf positive Lernbedingungen und letzten Endes - und das ist das Allerwichtigste gerade im Sinne der Chancengerechtigkeit - auf positive Lernerfolge zu konzentrieren. Besonders relevant ist es bei Schulen, die eben ganz besondere Herausforderungen haben, mit erhöhtem Unterstützungsbedarf, und etwa dort, wo Kinder und Jugendliche vielleicht nicht die Unterstützung bekommen können, gerade auch zu Hause, wo das vielleicht bei anderen viel mehr der Fall ist.

 

Die teilnehmenden Schulen werden über die gesamte Laufdauer von SchulentwicklungsberaterInnen begleitet. Was ganz besonders an diesem Programm ist, ist, dass es keine Schablone gibt, die man auf jede einzelne Schule draufgibt und pauschal Ziele definiert werden, sondern dass ganz individuell auf jede einzelne Schule mit ihren entsprechenden Problemen, Herausforderungen vor Ort eingegangen wird, wo man halt tatsächlich ganz genau hinschaut, aber entsprechend auch Unterstützung braucht, dass eben dort diese standortspezifischen Ziele festgelegt, evaluiert und eben auch konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. Dabei, und das ist das Allerwichtigste, weil das beim vorherigen Tagespunkt so lapidar von der FPÖ gesagt wurde, stehen immer die SchülerInnen im Mittelpunkt, für die eine wertschätzende und konstruktive Umgebung für motiviertes und für wirksames Lernen geschaffen wird. Das ist das aller Allerwichtigste, auch in diesem Programm, sehr geehrte Damen und Herren. (Beifall bei den NEOS und von GR Ernst Holzmann.)

 

Teilgenommen haben bisher schon 37 Schulen, das heißt, Volkschulen, Mittelschulen, hier auch zwei inklusive Schulen, und wir starten in diesem Herbst mit zehn weiteren Schulen. Jetzt fragen Sie sich vielleicht, was wird da aber jetzt konkret gemacht. - Ganz Unterschiedliches, wie ich es ja auch schon vorher gesagt habe. Wenn es individuelle Probleme gibt, wird dort auch individuell geantwortet. Aber es ist vor allen Dingen auch Begleitung durch Coaching, es ist Schulentwicklungsberatung, es ist Fortbildung für PädagogInnen, es ist Zusatzbudget und Beratung für Maßnahmen zur Schul

 

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