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Gemeinderat, 15. Sitzung vom 16.06.2026, Wörtliches Protokoll  -  Seite 80 von 112

 

gen lustigen Subventionszuschanzens stattfindet. Rauskommen tut natürlich nichts, aber das Versorgungskarussell feiert fröhliche Urständ auf unser aller Kosten. (Beifall bei der FPÖ.)

 

Nehmen Sie das Geld daher in die Hand für nützliche Bereiche, Lehrpersonal und Schulen. Mit der FPÖ ist ein solcher Kurswechsel möglich. (Beifall bei der FPÖ.)

 

Vorsitzender GR Armin Blind: Als Nächster ist GR Neu­mayer zu Wort gemeldet. - Bitte, Herr Kollege, Sie haben das Wort.

 

17.16.42

GR Jörg Neumayer, MA (SPÖ)|: Sehr geehrte Damen und Herren!

 

Ich bin ja ein emphatisches Wesen. Darum möchte ich Sie bitten, sehr geehrter Herr Kollege (StR Dominik Nepp, MA: Sagt wer?), wie über viele Jahre auch der Freiheitlichen Fraktion angeboten, setzen Sie sich bitte irgendwie mit all den Angeboten und Leistungen des Wiener Bildungsservers auseinander, sodass Sie nicht irgendwelche Informationen von Mitarbeitern oder so übernehmen müssen, sondern dass Sie selber eine Ahnung haben, wovon Sie reden. Sie sind hier Abgeordneter im Wiener Rathaus und sollten sich auch mit der Materie, mit den Vereinen und den Förderungen, die wir auf Schiene bringen, auseinandersetzen (StR Dominik Nepp, MA: Das habe ich schon vor 15 Jahren gemacht! - Beifall bei der SPÖ und von GRin Dipl.-Ing. Selma Arapović.)

 

Der Wiener Bildungsserver kriegt, wenn es heute so beschlossen wird, 735 000 EUR, und das ist kein Cent zu viel. Der Wiener Bildungsserver hat alleine im letzten Jahr 3 400 Teilnahmen von Pädagoginnen und Pädagogen von Wiens Schulen verzeichnet, sehr geehrte Damen und Herren. Der Wiener Bildungsserver hilft gerade in dieser extrem rasanten Digitalisierung, die seit mehreren Jahrzehnten auch in Österreich stattfindet, dass Pädagoginnen und Pädagogen sowohl im Kindergarten als auch in der Volksschule mitkommen, dass digitale Themen und digitale Herausforderungen im Schulunterricht verarbeitet werden können, dass man im Bildungsalltag nicht fernab der Realität ist, sondern sowohl die Kinder und Jugendlichen, als auch die Pädagoginnen und Pädagogen in dieser Entwicklung begleitet werden. Das heißt, da wird eine Brücke zwischen der digitalen Infrastruktur, die es gibt, das nennt man beispielsweise Internet, Glasfasernetze, Webseiten et cetera zur pädagogischen Praxis bis hin zur Didaktik geschlagen, mit Lernmaterialien und so weiter. Der Wiener Bildungsserver stärkt die Pädagoginnen und Pädagogen also in ihrem Bildungsalltag, um mit Themen wie Social Media, Künstlicher Intelligenz, Smartphones, digitalen Medien und Co umzugehen, sodass unsere Kinder und Jugendlichen einen verantwortungsbewussten Umgang mit all dieser extrem schnellen und rasant wachsenden Digitalisierung erlernen können.

 

Dazu zählen ganz klar an unseren Standorten, sowohl im Kindergarten als auch in der Schule, Beratung, Fortbildung und die von mir schon genannten Materialien, die in den diversen Bildungseinrichtungen so sehr gerne genutzt werden, dass wir nicht nur in Wien, sondern auch in zahlreichen Bundesländern, aber auch in Deutschland, um im österreichischen beziehungsweise deutschen Sprachraum zu bleiben, zigtausende Zugriffe auf die Homepages des Wiener Bildungsservers haben, und auch Anfragen sowohl aus Österreich als auch von anderen Staaten gestellt werden, wie wir hier die Lehrerinnen und Lehrer und die Pädagoginnen und Pädagogen unterstützen. Das heißt, diese Investitionen, die auch in anderen Geschäftsstücken getätigt werden, werden auch verwendet, wenn es beispielsweise um digitale Tafeln oder ähnliches geht. Es reicht ja nicht nur, das Ding in die Klasse zu stellen, sondern es muss ja auch nutzbar gemacht werden, sodass der Pädagoge oder die Pädagogin damit umgehen kann und auch die Kinder und Jugendlichen einen verantwortungsvollen Umgang damit lernen.

 

Zusätzlich, und das wird uns alle hier freuen, außer einer Partei, die immer gegen Integration spricht, es geht natürlich hier auch darum, dass wir diverse Tools zur Sprachförderung, zum Erlernen der Sprachkompetenz, die es mittlerweile im digitalen Raum gibt, für unsere pädagogischen Kräfte nutzbar machen. Darüber hinaus geht es genau darum, dass man diese ganzen Tools niederschwellig motivierend erlernt und sich darum kümmert, dass Kinder und Jugendliche gern damit arbeiten, weil wir wissen, überall dort, wo ein heranwachsender Mensch etwas gerne macht, läuft das dann auch meistens am Nachmittag im Privaten. Ich bin hier öfter gestanden und habe die Ausrollung der digitalen Lernmittel gelobt, die der damalige Bundesminister - ich glaube, Faßmann - auf Schiene gebracht hat. Und genau da ist dieser Brückenschlag, den ich vorhin gemeint habe. Diese Geräte, die in den letzten Jahren ausgerollt worden sind, gehören natürlich so weit begleitet, dass sie auch im Unterricht genutzt werden können.

 

Der Wiener Bildungsserver ist seit seiner Existenz extrem agil und rasch in dem, was Wiens Schulen und Wiens Kindergärten brauchen. Das heißt, alle paar Jahre verändert sich das, was natürlich die digitalen Rahmenbedingungen mitbringen, und umgekehrt reagiert der Bildungsserver sehr rasch darauf, damit das alles nutzbar gemacht werden kann. Zusätzlich kann man sagen, der Wiener Bildungsserver ist mittlerweile eine zentrale Einrichtung geworden, um die Zielsetzungen der Stadt Wien zu erfüllen. Wenn ich beispielsweise über die Bildungsstrategie, die digitale Bildungsstrategie oder auch Teile der Smart-City-Strategie rede, ist es extrem wichtig, dass wir einen Verein haben, der, so wie Sie richtig gesagt haben, mit Pädagoginnen und Pädagogen besetzt ist - ich komme selber aus einer Lehrerfamilie -, damit das eben nicht losgelöst vom Unterricht ist, nicht losgelöst vom Kindergarten ist, nicht losgelöst von den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler, sondern dass das nahe an der realen Praxis der Lehrerinnen und Lehrer und Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen ist. Das ist der Grund, warum hier eine Hand voll, ein paar mehr Pädagoginnen und Pädagogen arbeiten. Und seien wir ehrlich, in diesem Match, wo wir alle miteinander händeringend Pädagoginnen und Pädagogen in den Bundesländern suchen, freuen wir uns, dass gerade digitale Kompetenzen von Pädagoginnen und Pädago

 

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