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Gemeinderat, 15. Sitzung vom 16.06.2026, Wörtliches Protokoll  -  Seite 14 von 112

 

ist aber so, dass doch ein Großteil der Flächen am Donaukanal nicht kommerziell genutzt werden. Ein Großteil besteht aus Freiflächen, und nur ein sehr kleiner Teil wird kommerziell genutzt. Das ist auch jetzt schon so, und das ist auch in dem Konzept so vorgesehen.

 

Vorsitzender GR Mag. Thomas Reindl: Die 3. Zusatzfrage kommt von der FPÖ. - GR Mahdalik, bitte.

 

9.57.39

GR Anton Mahdalik (FPÖ): Sehr geehrte Frau Stadträtin!

 

Ich darf wieder mit einem Lob für Sie beginnen, ohne Ihnen schaden zu wollen, und ich hoffe, dass ich nachher von Ihnen die Erlaubnis zu einem kleinen Schlenker bekomme.

 

Der Pier 22 ist sehr gut gelungen, ich möchte aber doch anmerken, dass die Stadt Wien dort, ebenso wie beim Copa Beach, um viel Steuergeld das repariert hat, was sie vor vielen Jahren um viel Steuergeld angerichtet hat. Ein wesentlicher Bestandteil des Pier 22 ist das Angebot zur Körperertüchtigung, etwa ein überdachter Court, wo unter anderem Basketball gespielt wird, und es gibt dort verschiedene Fitness-Geräte.

 

Diese Fitness-Linie dürften Sie jetzt auch auf die Wiener Friedhöfe ausdehnen. Der Startschuss ist vor wenigen Tagen in Meidling gefallen und hat nicht unbedingt nur für euphorische Reaktionen gesorgt. Dieser Tage bin ich über den Zentralfriedhof Richtung Rothneusiedl geradelt, um mir die Felder und Wiesen dort anzuschauen, bevor sie mit 9 000 Wohnungen zubetoniert werden. Bei dieser Gelegenheit haben besorgte Besucher des Friedhofes folgende Frage an mich gerichtet, und ich habe versprochen, diese an Sie weiterzuleiten: Haben Sie vor, das Fitnessangebot auch etwa auf den Zentralfriedhof, aber auch auf Friedhöfe in den Anrainerbezirken der Donauinsel, wo der Pier 22 liegt, auszuweiten, sodass wir künftig mit Basketballcourts, Pumptracks oder Klimmzugstangen vor Aufbahrungshallen rechnen müssen?

 

Vorsitzender GR Mag. Thomas Reindl: Frau Stadträtin, bitte.

 

Amtsf. StRin Mag. Ulli Sima: Nein, das habe ich nicht vor. (Beifall und Heiterkeit bei SPÖ und NEOS.)

 

Vorsitzender GR Mag. Thomas Reindl: Danke.

 

Damit ist die 3. Anfrage beantwortet.

 

9.59.00

†Amtsf. StRin Mag. Veronica Kaup-Hasler - Frage|

Wir kommen nun zur 4. Anfrage (FSP-799768-2026-KVP/GM). Sie wurde von Frau GRin Ing. Edelmann gestellt und ist an die Frau Amtsführende Stadträtin der Geschäftsgruppe für Kultur und Wissenschaft gerichtet. (Die Wiener Festwochen GesmbH hat für das Festivaljahr 2026 13,6 Mio EUR an Subventionen von der Stadt Wien erhalten. Gerade bei einer derart hohen öffentlichen Förderung sollte nachvollziehbar dargelegt werden, wie diese Mittel eingesetzt werden. Im Programm der Wiener Festwochen 2026 führt Intendant Milo Rau bei zwei Produktionen selbst Regie. Vor dem Hintergrund der Verantwortung der Stadt Wien als Fördergeberin stellt sich in diesem Zusammenhang daher folgende Frage: Welche Informationen liegen Ihnen als zuständige Stadträtin für Kultur und Wissenschaft bzw. den zuständigen Stellen in Ihrem Ressort auf Grund von eingereichten Unterlagen im Rahmen der Subventionsantragsstellung über die Kosten jener Produktionen für das Festivaljahr 2026, bei denen Intendant Milo Rau selbst Regie führt bzw. die Konzeptionierung vornimmt, vor?)

 

In dieser Anfrage geht es um die Wiener Festwochen und Kosten von Produktionen.

 

Guten Morgen zum zweiten Mal, Frau Stadträtin, und bitte um Beantwortung.

 

Amtsf. StRin Mag. Veronica Kaup-Hasler: Erneut einen guten Morgen!

 

Die Anfrage von GRin Judith Edelmann lautet: "Die Wiener Festwochen GesmbH hat für das Festivaljahr 2026 13,6 Mio EUR an Subventionen von der Stadt Wien erhalten. Gerade bei einer derart hohen öffentlichen Förderung sollte nachvollziehbar dargelegt werden, wie diese Mittel eingesetzt werden. Im Programm der Wiener Festwochen 2026 führt Intendant Milo Rau bei zwei Produktionen selbst Regie. Vor dem Hintergrund der Verantwortung der Stadt Wien als Fördergeberin stellt sich in diesem Zusammenhang daher folgende Frage: Welche Informationen liegen Ihnen als zuständige Stadträtin für Kultur und Wissenschaft beziehungsweise den zuständigen Stellen in Ihrem Ressort" - Moment, das ist grammatikalisch nicht so wunderbar, ich kürze es ab -, also welche Unterlagen gibt es in "der Subventionsantragstellung über die Kosten jener Produktion für das Festivaljahr 2026, bei denen Intendant Milo Rau selbst Regie führt bzw. die Konzeptionierung vornimmt, vor."

 

Der Intendant der Wiener Festwochen, Milo Rau, erhält im Jahr 2026 über seinen Geschäftsführerbezug keine Entlohnung für seine eingebrachte Regie- und Konzeptionsleistung. Milo Rau verzichtet damit auf jegliches zusätzliche Honorar im Rahmen seiner künstlerischen Tätigkeiten und Inszenierungen bei den Wiener Festwochen 2026.

 

Vorsitzender GR Mag. Thomas Reindl: Danke. - Die 1. Zusatzfrage kommt von der ÖVP, Frau GRin Ing. Edelmann. - Bitte.

 

10.01.30

GRin Ing. Judith Edelmann (ÖVP): Danke, Frau Stadträtin. Meine Zusatzfrage lautet: Wie stellt die Stadt Wien angesichts der hohen öffentlichen Subventionierung der Wiener Festwochen sicher, dass das Festival nicht nur ein spezialisiertes Kulturpublikum erreicht, sondern tatsächlich für ein breites Wiener Publikum zugänglich, leistbar und auch attraktiv ist?

 

Vorsitzender GR Mag. Thomas Reindl: Frau Stadträtin, bitte.

 

Amtsf. StRin Mag. Veronica Kaup-Hasler: Danke für diese Frage. Wir stellen es in mehreren Punkten sicher. Das eine ist ja die Ausschreibung, die genau das Profil der Wiener Festwochen in der gesamten Bandbreite beschreibt. Und dann kann ich nur sagen, der Erfolg der Wiener Festwochen mit einer unfassbaren Auslastung ist ein Beleg dafür, dass das Publikum da ist, das dieses Programm in dieser Form auch möchte. Wir haben im ersten Jahr, glaube ich, 96 Prozent, im zweiten Jahr 93 Prozent Auslastung gehabt. Das ist enorm, weil man sich auch vorstellen muss, dass es ja um viele Produktionen geht, die ins Risiko gehen, die für die Festwochen produziert, koproduziert werden, und es relativ wenige Einladungen gibt. Aber offensichtlich ist die Akzeptanz

 

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